Tage der Zukunft Labor (Bildquelle: IFZ)

Labor

Visionen 2019

Zukunftsvisionen : Jetzt plus 10

Der diesjährige Call for Visions brachte eine Vielzahl von Einreichungen. Hier stellen wir mit kurzen Zitaten einige der ausgewählten Teilnehmenden mit ihren Ideen vor. Insgesamt werden rund 150 ZukunftsgestalterInnen, darunter 50 SchülerInnen im Alter von 16 bis 18 Jahren, an diesem großen zivilgesellschaftlich organisierten Visionsprozess mitwirken. Dabei wollen wir vom Ich (meine Idee/mein Projekt) zum Wir (unsere gemeinsame Vision) kommen.

Überdies besteht im facebook unter Zukunftsvision+10 ganzjährig die Möglichkeit, Visionen für eine lebenswerte Zukunft zu posten.

„In meiner Vision der Nachhaltigkeit haben Menschen und EntscheidungsträgerInnen Mut zum Weniger und zur Umverteilung. In meiner Vision ziehen UnternehmerInnen, PolitikerInnen, NGOs, Kirchen usw. Konsequenzen aus der bereits 1.000fach verifizierten Erkenntnis des "zu viel" - wir übernutzen unsere Ökosphäre mit Kauf- und Konsumhandlungen und leben nicht mehr auf deren Zins, sondern deren Kosten.“

Alexander Brenner

„Ich will zur Aufklärung über den Begriff Nachhaltigkeit beitragen, um diese auch tatsächlich umsetzbar zu machen.“

Alexandra Margarita Sacher Santana

„ARGE Pro Zukunft - Garten der Zukunft zum Gemeinwohl aller. Wir schaffen die Lebengrundlage der Zukunft durch die sinnvolle und nachhaltige Bepflanzung mit regional wichtigen Nutzpflanzen.“

Gerhard Vogel, Marianne Thor

„NachbarschaftsGut ist ein virtueller Marktplatz (web&app), der regionale Hersteller und Verbraucher zusammenbringt.“

Oliver Hönigsberger

„Mit meiner Vision möchte ich dazu beitragen, dass Menschen mehr Freiraum und Lebensfreude haben und sich kritisch mit ihrem Konsumverhalten, ihrem Besitz und auch mit ihren Träumen auseinandersetzen.“

Ursula Strobl

„Unsere Vision ist eine nachhaltige Umwelt. Dies wollen wir durch das Entwickeln einer gemeinschaftlichen Lernumgebung fördern. Durch Integrieren der Globalen Ziele für die Nachhaltigkeit (SDG's) soll Lernen dafür direkt mit der Problemlösung verbunden werden.“

Martin Wieser, Ioana Sturza, Katharina Hecksteiner, Tobias Acksteiner

„Wir sind überzeugt davon, dass es Lösungen braucht, die PädagogInnen und Eltern dazu befähigt, unabhängig von äußeren Umständen Kompetenz und Sicherheit im Umgang mit Kindern und Jugendlichen zu bekommen.“

Alexandra Liehmann, Tina Reck, Baby Aurelia

„Meine Vision ist es, die Menschen zu begleiten und dabei zu unterstützen, den eigenen inneren Frieden wieder zu spüren, um aus diesem heraus das Alltagsleben zu gestalten und zu nähren.“

Nica Schuemi

„Naturgärten sind soziale Lebenszellen und können unseren Lebensraum in seiner Vielfältigkeit erlebbar vorstellen.“

Albert Spitzer

„Die Vision: Gemeinden lernen voneinander, wie mit den Herausforderungen, die Zuwanderung mit sich bringt, umgegangen werden kann und wie die Chancen von internationaler Zuwanderung am besten genützt werden können. MigrantInnen sind nicht passive Empfänger von Integrationsmaßnahmen, sondern gestalten ihr lokales/regionales Lebensumfeld aktiv mit.“

FH-Prof. MMag. Dr. Kathrin Stainer-Hämmerle, Marika Gruber, Jessica Pöcher


„Das Herz des Mölltals – wir gestalten miteinander. Wir wollen den negativen Auswirkungen des demographischen Wandelns entgegenwirken, die bestehenden Dorfstrukturen erhalten und sie in den nächsten Jahrzehnten mitgestalten.“

Ursula Blunder, Erwin Maier

„Die Ressourcen-Tankstelle: Ein ‚Dorfplatz’, an dem die Bewohner Wissen, Werkzeug, Fähigkeiten bedingungslos teilen, ohne dem anderen die Selbstwirksamkeit abzunehmen oder sogar den anderen für seine Zwecke zu benutzen.“

Roswitha Pietrowski, Martin Tratnig

„Projekt: Welcome im Glashaus in Villach-Seebach. Motto 2019: Leben und lieben wie die Kinder, nach Vorbild der Kinder und für unsere Kinder!"

Patricia Fromme

„Ich arbeite an dem Ganzheitsbild, indem ich jedem, der will, das Empfinden und Wahrnehmen dieser Ganzheit und diese direkte Verbindung zeige und sie/ihn lehre, das selbst wahrzunehmen.“

Jasna Kodemo

„Tanz als verbindendes Element - Begegnung - Sprachbarrieren überwinden, Stärkung der authentischen Ausdrucksweise und der natürlichen Präsenz der TeilnehmerInnen, kreativer Prozess - Miteinander an Themen arbeiten, die jeden betreffen, es auf die Bühne, in den öffentlichen Raum bringen und dankbar das Leben feiern.“

Klaudia Ahrer

„Projekt Giz-Mo: Wir wollen Menschen die (noch) nicht oder (bald) nicht mehr in einer Erwerbstätigkeit sind, motivieren und unterstützen, sich selbständig zu machen. Unternehmerisches Handeln und Denken verstehen wir nicht nur als Mittel, um Geld zu verdienen, sondern als Weg zur Selbstermächtigung und aktiver Teilhabe an der Gemeinschaft.“

Gloria Bottaro, Alexander Ujcik

„Meine Vision ist es, den bereits bestehenden Coworking Space Business Campus Ehrenhausen so weiter zu entwickeln, dass er ein Vorzeigemodell wird für Erfolg UND Lebensfreude, für Beruf UND Familie, Produktivität UND Muße, Selbständigkeit UND Gemeinschaft,Großzügigkeit UND Business und andere vermeintliche Gegensätze.“

Georg Brandenburg

„Durch tägliche Meditation Klarheit über eigene Gedankenmuster und Gefühlsquatitäten erreichen. Dadurch Wahlmöglichkeiten über Gedanken und Gefühle erlangen. Das führt zu innerer Stärke und Gelassenheit und einem friedlichen, toleranten, Miteinander. Damit werden bisher ungeahnte, unbekannte Seiteneffekte für die menschliche Gesellschaft eröffnet.“

Ralf Röhr, Simone Trimmel, Sohn Levi Amir

„Die weitere Spaltung zwischen ‚Arm’ und ‚Reich’ kann nur durch das Bedingungslose-Grund-Einkommen – BG im Zeitalter der Digitalisierung mit einem neuen Gesellschaftsvertrag zur Selbstbestimmung und Freiheit der Menschen gelöst werden.“

Matthias Supersberger sen., Hans-Jörg Malliga, Gerhard Fischer

„Meine Vision: Erhöhung der Gleichwertigkeit aller Menschen auf unserem Planeten sowie deren Mitgestaltung und Entscheidungsrecht und die damit verbundene Verantwortungsübernahme.“

Roland Jaritz

„WOAL Wohnen ohne Alterslimit: Unser Konzept ist für ein Wohnumfeld, in dem jedeR, gemeinsam mit anderen, bis zum Ende des Lebens bleiben kann, auch wenn intensive Betreuung oder Pflege notwendig werden. Damit sind/machen wir auch Gesellschaftspolitik: Für WOAL ist das Private politisch. Das Gemeinwohl und das "kleine" Glück hängen untrennbar zusammen!“

Gertrud Benedikt, Beatrix Eichinger


„In der 1. internationalen Geopunktur Österreichs, einem Kunstprojekt im Europapark Klagenfurt am Wörthersee, erwecken und kultivieren wir unsere schöpferischen Kräfte! Menschen sind eingeladen, im kreativen Tun miteinander künstlerisch zu experimentieren, sich inspirieren zu lassen und das Leben im Miteinander zu feiern.“

Maria Magdalena Schleicher

„Was bedeutet mir, uns, der Verwaltung, der Kommune der öffentliche Raum? Für was ist er zuständig: Mobilität, Versorgung, Aufenthalt? Welche Auflagen liegen vor? Wem gehört er? Ein ChairWalk durch Arnoldstein wir uns diesen Fragen näherbringen.“

Claudia Döring

„Ich will eine KOMMUNIKATIVE PLATTFORM für Deutsch_lernende_Menschen anbieten.“

Franziska Lach-Rabl

„Mein Beitrag: Nachhaltige Verwendung der Rohstoffe, bewusster Umgang und Einklang mit Natur und Bio-Rhythmus, Verständnis, dass wir als lebender Organismus mit allem zusammenhängen.“

Sibylle Kattnig

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