Tage der Zukunft Tage der Zukunft (Bildquelle: © Ha Shao Hui)

Tage der Zukunft

Die Zukunft der Welt von Kärnten aus mitgestalten Dr. Miroslav Polzer (Bildquelle: Pressefoto)

Die Zukunft der Welt von Kärnten aus mitgestalten

Dr. Miroslav Polzer, IAAI - Zentrum für globale Herausforderungen, Kärnten

Lernen, wie wir als globale Gemeinschaft leben und handeln können – das ist das Thema der geplanten Alpen Adria EXPO 2022, einer grenzüberschreitenden (kleinen) Weltausstellung im Dreieck Klagenfurt – Ljubljana – Triest. Dieses regionalwirtschaftliche Leitprojekt soll zahlreiche Investitionen auslösen und Förderungen aus EU-Töpfen der Regionalentwicklung und Forschung integrieren. Gleichzeitig kann es Kristallisationspunkt für die Entwicklung von philantropischen Engagement in der Kärntner Wohlstandselite sein. Ein starker Fokus auf die Jugend, etwa in Verbindung mit dem Global Challenges Youth Music Contest & Global Challenges World Cup, sowie die Partnerschaft mit UNO-Organisationen betonen den internationalen Charakter des Projekts.

ECO-Road-Trip Ingrid Rauchenwald (Bildquelle: Pressefoto)

ECO-Road-Trip

Ingrid Rauchenwald, Kärnten

Das Projekt „ECO Road Trip" soll Nachhaltigkeit erlebbar machen und den Wandel zum Eco Lifestyle aktiv unterstützen. Der Focus liegt auf einem einzigartigen Angebot, bestehend aus dem Zusammenspiel von Elektromobilität und regionalen Eco-Unternehmen. Das E-Auto spielt in diesem Konzept eine wesentliche Rolle. Mit dieser nachhaltigen, klimafreundlichen und somit umweltschonenden Fortbewegung erhält der „Sanfte Tourismus" einen weiteren starken Impuls. Eine Reise mit „ECO-Road-Trip" bedeutet, Regionen in ihrer ökologischen Vielfalt und regionalen Besonderheit zu erleben. Regionen könnten sich auf zukunftsweisende Eco-Themen spezialisieren und somit ihre Standorte beleben. Kärnten könnte als erstes Bundesland zu einem „Eco und Fairtrade Land" werden.

Finanzierungen der anderen Art Alois Tuscher, Plattform Zivilgesellschaft Kärnten (Bildquelle: Pressefoto)

Finanzierungen der anderen Art

Alois Tuscher, Plattform Zivilgesellschaft Kärnten

In diesem Projekt geht es um neue Finanzierungsmöglichkeiten für eine handlungsfähige Zukunft. Drei erprobte Modelle sollen auch in Kärnten Realität werden, zum Beispiel:

Zeitbank (Vorbild Japan): Die selbst geleistete soziale Arbeit wird angespart. Wenn man selbst Hilfe benötigt, wird diese durch andere soziale Leistung zurück gegeben. Die Währung ist die Zeit (Lebensstunde).

Zeithilfsnetzwerk (Vorbild Steiermark): Ein Hilfsnetzwerk an Nachbarschaftshilfe und Betreuungsunterstützung. Die Währungseinheit ist ebenfalls die Zeit.

Regionalwährung: In vielen Regionen bewährtes Mittel, um den regionalen Wirtschaftskreislauf anzuregen und zu stabilisieren.

Giftfreie, lebenswerte, gesunde und familienfreundliche Gemeinde Oliver Hönigsberger (Bildquelle: Pressefoto)

Giftfreie, lebenswerte, gesunde und familienfreundliche Gemeinde

Oliver Hönigsberger, Kärnten

Transition ist eine weltweite Bewegung von Sozial-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen, die kreativ und freudvoll mit aktuellen Herausforderungen umgeht und neue Perspektiven und Visionen entwickelt. Ziel ist es, ökologisch intakte und wirtschaftlich tragfähige Systeme zu schaffen, die ihren eigenen Bedarf decken, weder ausbeuten noch verschmutzen und auf lange Sicht nachhaltig sind. In diesem Projekt geht es darum, wie Gemeinden mit Methoden aus der Transition-Bewegung und mit bestehenden Programmen wie gesunde- und familienfreundliche Gemeinden zu einer Transition Town gestaltet werden können. Im Mittelpunkt steht dabei eine giftfreie, lebenswerte Umgebung mit den Grundgedanken der ganzheitliche Gesellschaft.

George´s cube – Kinematisches Modell für eine flexible Architektur und ein modernes Raumverständnis Georg Hrabanek (Bildquelle: Pressefoto)

George´s cube – Kinematisches Modell für eine flexible Architektur und ein modernes Raumverständnis

Georg Hrabanek, Niederösterreich

George`s Cube geht davon aus, dass moderne, zeitgemäße Architektur stets ein „Bauen auf Zeit" sein muss. Darauf basierend ergibt sich ein neuer Architekturentwurf, der die gesellschaftlichen Flexibiltätsanforderungen des 21. Jahrhunderts unterstützt. Er ermöglicht räumliche Strukturen, die ohne nachträgliche Baumaßnahmen spontan und verzögerungsfrei durch und für die Nutzer an wechselnde Verhältnisse und Anforderungen angepasst werden: just-in-time, flexibel und ohne Umbauarbeiten. Im Rahmen seiner Dissertation an der TU Wien will Georg Hrabanek seinen George´s Cube nun als Pilotprojekt zu einem marktfähigen Produkt weiterentwickeln.

Lebenswerte Gemeinde – lebenswertes Österreich Georg Dygruber und sein Kernteam (Bildquelle: Pressefoto)

Lebenswerte Gemeinde – lebenswertes Österreich

Georg Dygruber, Salzburg

Ziel des 2014 gegründeten Projekts ist es, private Ortsnetzwerke für bewusste Lebensweise zu schaffen und diesen „Gesamtrahmen" in den ca. 2000 kleineren österreichischen Gemeinden zu etablieren. Unter dem Leitsatz „Vom egozentrischen Leistungsgedanken in Richtung Gesellschaftsleistung" sollen sich die Menschen im Ort mehr Lebensqualität schaffen, und zum Gemeinwohl beitragen, sowie den sozialen Austausch und Begegnungen fördern. Potentiale des Einzelnen werden wieder entdeckt und in die Ortsgemeinschaft eingebunden – dadurch werden die kleinen Ortseinheiten gestärkt und das macht uns in allen Lebensbereichen freier…

Mehr Infos: www.lebenswertegemeinde.at

Local goods – Meine Jause aus der Region Armin Egger und sein Team (Bildquelle: Pressefoto)

Local goods – Meine Jause aus der Region

Armin Egger, Kärnten

Ein Team von Studenten aus Kärnten und Tirol hat beim startup-live-weekend in Klagenfurt die Idee „Local goods" entwickelt. Der Ausgangspunkt: Viele, vor allem junge Menschen, haben den Kontakt zu den Bauern aus ihrer Region verloren. Mit dieser interaktiven Plattform sollen der Ursprung regionaler Produkte nachvollziehbar und die Beziehung zum Bauern verbessert werden. Das ermöglicht dem Konsumenten bessere Transparenz und Nachhaltigkeit beim Kauf seiner Lebensmittel. Gleichzeitig hilft der Konsument dem Landwirt, unabhängig vom Preis-Dumping der Nahrungsmittelindustrie zu werden. Durch Ab-Hof-Verkauf kann er seine eigene Preisstrategie entwickeln. Und an die Plattform Local goods kann er sein Marketing auslagern.

Leben mit Weitblick – Hofkollektiv Wieserhoisl Elke Müllegger (Bildquelle: Pressefoto)

Leben mit Weitblick – Hofkollektiv Wieserhoisl

Elke Müllegger, Steiermark

Das Hofkollektv Wieserhoisl wurde 2007 gegründet. „Wir haben uns für ein gemeinsames Leben und Arbeiten am Land entschieden und versuchen so, unsere Vision einer solidarischen und zukunftsfähigen Gesellschaft zu realisieren", sagt Elke Müllegger. Auf 12 Hektar werden unter anderem biologischer Gemüseanbau und eine regionale Einkaufsgemeinschaft betrieben. „Es ist uns wichtig, das gängige Bewertungssystem von Arbeit aufzubrechen. Subsistenzlandwirtschaft, Hausarbeit oder Kinderbetreuung haben denselben Anspruch auf Wertschätzung wie bezahlte Erwerbsarbeit." Das Wieserhoisl ist nur gepachtet und soll verkauft werden. Ziel ist es, den Hof aus der Verwertungslogik des Immobilienmarktes „frei zu kaufen" und in die Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins oder einer Stiftung zu übergeben.

Vom Flüchtlingslager zum Handwerker-Campus Veronika Haschka (Bildquelle: Pressefoto)

Vom Flüchtlingslager zum Handwerker-Campus

Veronika Haschka, Niederösterreich

Ein Flüchtlingslager ist oft ein trostloser Ort. Aber muss es das immer bleiben, vor allem in unserer reichen Gesellschaft? Die Idee ist, Flüchtlinge nicht nur als Bedürftige zu sehen, sondern die ihre Talente und Begabungen zu fördern und junge Flüchtlinge zu schulen. Flüchtlingslager bzw. größere Flüchtlingsunterkünfte könnten eingebettet werden in eine Art Campus, in dem es zum Beispiel folgendes gibt: eine Schule zum Nachholen des Hauptschulabschlusses; Handwerksbetriebe, wo die Flüchtlinge (die einen Beruf erlernt haben) diesen ausüben und andere schulen; Arbeitsplätze durch österreichische HandwerkerInnen (in Pension) oder ansässige Betriebe. Eine Flüchtlingsunterkunft würde sich in einem derartigen Campus zu einem Wissens- und Handwerkszentrum in benachteiligten Regionen entwickeln.

Willkommen in Oberkärnten Mag.a Elisabeth Tropper-Kranz mit Team (Bildquelle: Pressefoto)

Willkommen in Oberkärnten

Netzwerk Kraftfeld
mit Mag.a Elisabeth Tropper-Kranz, Mag.a Alice Ebenberger, Mag.a Ursula Blunder
im Namen der Plattform Zivilgesellschaft Kärnten

„Wir begegnen den negativen Auswirkungen des demografischen Wandels wie Abwanderung, Anstieg der Pendler oder mangelnde Infrastruktur durch die Entwicklung einer Willkommenskultur", schreibt das Projektteam. „Wir machen Zuwandernde und Rückkehrende mit der Region vertraut und unterstützen sie beim Einleben. Unsere Vision ist die Stärkung des Sozialen Kapitals auf allen Ebenen." Zentrale Projektideen sind die Schaffung eines neuen Berufsbildes (Regionscoach) und die Erstellung eines individuellen Willkommenspaket für Zuziehende in Kooperation mit den Gemeinden. Dadurch sollen die kleinen regionalen Kreisläufe am Leben erhalten und Benefits für alle Beteiligten lukriert werden, die dem Gemeinwohl dienen.

Wurzeln und Flügel Udo Kreitmayr, Sonrisa – Institut für ganzheitliches Lernen und integrale Persönlichkeitsentwicklung (Bildquelle: Pressefoto)

Wurzeln und Flügel

Udo Kreitmayr, Sonrisa – Institut für ganzheitliches Lernen und integrale Persönlichkeitsentwicklung, Kärnten

„Wurzeln und Flügel" heißt das ganzheitliche Bildungszentrum der Zukunft für den „Homo integralis", der seine innere Natur im Einklang mit der äußeren Natur entwickeln will. Dazu gehören unter anderem: Lern- und Selbstentfaltungs-Landschaft für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren und beeinträchtigte Menschen; Vereinigung von altem Natur-Wissen und moderner Technik in „kreatürlichen" Angeboten und Projekten; Natur-Ambiente mit Ateliers, Werkstätten, Themengärten, Permakultur, Tiere, Naturerlebnis-Parcours, Biotopen … Das Projekt ist übertragbar/adaptierbar primär für Regionen mit den Schwerpunkten Natur-Tourismus, nachhaltige Landwirtschaft und kreative Entfaltung der Einheimischen. www.wurzeln-und-fluegel.at

Zentrum für gutes Leben – Ein Ort für kulturelle Forschung und Transformation Gilsa Hausegger (Bildquelle: Pressefoto)

Zentrum für gutes Leben – Ein Ort für kulturelle Forschung und Transformation

Gilsa Hausegger, Steiermark

Die Vision: Ein generationenübergreifendes Wohn- und Gemeinschaftsprojekt, das einen Fokus für kulturellen Wandel bildet und bietet. Hier soll orientiert an den Werten der Gemeinwohl¬ökonomie das Leben gestaltet und den jeweiligen individuellen Interessen folgend, geforscht, gelernt und gelehrt werden. Es soll ein Zentrum für ein gutes Leben sein, ein Ort wo Menschen sich wohl fühlen, wo Wieder-Verbindung mit unserer inneren Natur, der Seele und der äußeren Natur geschehen kann - ein Ort der Erdung und kreativen Entfaltung. Das Bildungsziel ist die individuelle und gemeinschaftliche/kollektive Entfaltung und Entwicklung. Konkret soll erforscht und gezeigt werden, was in der Stadt – Stichwort Transition Town – möglich ist.

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