Tage der Zukunft Arnoldstein

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Marktgemeinde Arnoldstein – Am Schnittpunkt dreier Kulturkreise

Arnoldstein

Die Marktgemeinde Arnoldstein mit rund 7.000 Einwohnern liegt im südlichsten Teil Kärntens. Auf dem Gipfel des Ofen befindet sich das Dreiländereck zwischen Italien, Slowenien und Österreich. Es handelt sich dabei um den einzigen Schnittpunkt der drei großen europäischen Kulturkreise, dem germanischen, dem romanischen und dem slawischen.

Das bereits in der Antike besiedelte Arnoldstein lag an der Handelsstraße der Römer, zwischen Aquileja und Virunum. Relikte dieser Verbindung sind heute noch zwischen Thörl-Maglern und Gailitz erhalten. Ein weiterer Übergang, der Wurzenpass, stellt die direkte Verbindung ins slowenische Savetal dar.

Die Verkehrslage begünstigte die Entwicklung Arnoldsteins zum zentralen Ort des unteren Gailtales. Von der A2-Südautobahn ist der Euro Nova Industrie– und Gewerbepark gut zu sehen, der Ende 1991 auf den unbebauten Grundstücken des ehemaligen Industriestandortes der BBU in Arnoldstein-Gailitz entstand. Hier findet sich ein vielfältiger Branchenmix von 35 Unternehmen mit insgesamt 650 Mitarbeitern, darunter Leitbetriebe wie die Asamer-Becker Recycling GmbH (ABRG), die Chemson Polymer Additive Ges.m.b.H, die BMG Metall und Recycling GmbH, die Kärntner Restmüllverwertung GmbH (KRV) und die Biodieselanlage. Weiters hat die Euro Nova ein Umweltkompetenzzentrum etabliert.

www.arnoldstein.gv.at

Die Klosterruine

Das einst mächtige Benediktinerkloster wurde im Jahr 1106 gegründet. In seiner über 900-jährigen Geschichte blieb die Anlage von mehreren Bränden und Überfällen nicht verschont und zerfiel allmählich. Seit 1992 wird die Klosterruine vom Verein zur Revitalisierung der Klosterruine Arnoldstein unter Obmann Bernhard Wolfsgruber und seinem Stellvertreter Johann Egger restauriert. Über 15.000 Kubikmeter Schutt wurden seither aus dem baufälligen Gebäudekomplex entfernt. Heute sorgt die Anlage bei den Besuchern für zahllose Aha-Erlebnisse, eröffnen sich doch auf dem steilen Weg von der Klosterpforte bis zur überdachten ehemaligen Klosterkirche überraschende Ein- und Ausblicke in die liebevoll renovierten Räume mit ihren teilweise über zwei Meter dicken Mauern. Über 40 Veranstaltungen pro Jahr machen die Klosterruine Arnoldstein zu einem kulturellen Mittelpunkt am Dreiländereck Kärnten/Friaul/Slowenien.

www.burgruine.at

E5 – Energieefiziente Gemeinde

Die Marktgemeinde Arnoldstein ist seit 2005 "e5-Gemeinde”. Alle Gemeinden, die sich an dem Projekt beteiligen, stellen sich einer regelmäßigen Bewertung durch eine unabhängige Kommission. So wie Hotels mit Sternen für die Qualität ihrer Häuser ausgezeichnet werden, bekommen e5-Gemeinden, je nach geleisteter Energieeffizienz, ein bis fünf „e’s" verliehen. Ab drei „e’s" spielt die Gemeinde in der europäischen Liga, dem „European Energy Award", mit.

Europaweit beteiligten sich aktuell mehr als 1200 Gemeinden an dem Programm, davon 150 Gemeinden aus Österreich. Bei der Beurteilung 2014 erzielte Arnoldstein eine Bewertung von 80,7 Prozent. Damit rangiert die Gemeinde an 27. Stelle in Europa.

Für diese meisterhafte Leistung wurde die Marktgemeinde Arnoldstein 2014 gleich zweifach geehrt und zwar mit dem „European Energy Award in Gold" und vom Land Kärnten mit dem fünften „E" und damit der höchsten nationalen Auszeichnung im e5-Programm.

www.arnoldstein.gv.at

Naturpark Dobratsch

An ihrer Nordseite wird die Marktgemeinde Arnoldstein vom ersten Kärntner Naturpark, dem Dobratsch, begrenzt. Die Schütt am Südhang des Berges ist das größte Bergsturzgebiet der Ostalpen und wird als Schmelztiegel der Natur bezeichnet. Die artenreiche Fauna und Flora wird hier zusätzlich durch das trockenwarme Klima und die weitgehende Unberührtheit begünstigt. Eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt entwickelte sich durch dieses spezielle südliche Klima. Der Triester und der Deutsche Skorpion sind für diesen Lebensraum ebenso typisch wie 125 Vogelarten, Fledermäuse, 900 verschiedene Schmetterlinge und fast so viele außergewöhnliche Pflanzentypen.

www.naturparkdobratsch.info/de/

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